2020-September-d

10sep09:0016:30AbgesagtHerausforderungen der Gerontopsychiatrische Pflege (Modul III - Herausforderndes Verhalten)Grundkurs - Modul III - Herausforderndes Verhalten - Modul III - „Ist jedes herausfordernde Verhalten eine Reaktion auf die Umwelt?“ Finden Sie in diesem Modul gemeinsam Ursachen zu den nicht-kognitiven Verhaltenssymptomen bei Menschen mit Demenz. Bilden Sie gemeinsam Erklärungsansätze und Verstehenshypothesen, die dieses Verhalten noch besser erklären können und diesem einen Sinn geben. Erarbeiten Sie tragfähige Lösungsvorschläge für den Umgang mit herausforderndem Verhalten für den einzelnen und das Team selbst. Nicht jedes herausfordernde Verhalten muss und kann „abgestellt“ werden, manchmal muss sich die Umgebung ändern.

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Veranstaltungsdetails

Für Begleitpersonen von gerontopsychiatrisch erkrankten Personen stellt das veränderte Verhalten eine große Herausforderung dar. Insbesondere der Umgang mit Menschen mit Demenz, Depressionen und Psychosen fällt uns schwer und lässt uns manchmal fast hilf- oder ratlos in der Situation zurück. Wenn ein Mensch kürzlich Erlebtes schnell vergisst und sich selbst bei einfachen Tätigkeiten kaum konzentrieren kann, muss nicht immer eine Demenz schuld sein. Es gibt Krankheiten, die ähnliche Symptome auslösen, aber ganz andere Ursachen haben. Dazu zählen Depression und Delir. Übrig bleiben – auf keinen Fall gewollt – nicht selten Frust oder Aggression auf beiden Seiten. Das Handeln und herausfordernde Verhalten von gerontopsychiatrisch erkrankten Personen ist immer auch Ausdruck seines Erlebens. Das Handeln und Verhalten von gerontopsychiatrisch erkrankten Personen kann aber verstanden werden und bietet das Potential für die beziehungsfördernde Interaktion und Kommunikation. Wird dieses Potential genutzt, verändert sich das Miteinander und führt sowohl bei der betroffenen Person, als auch beim Begleitenden zu einem erlebbaren Mehr an Selbstwirksamkeit und Wohlbefinden. Begeben Sie sich auf die Suche nach der subjektiven Bedeutung von Verhaltensweisen, damit individuell angemessene Antworten für den Umgang im Alltag gefunden werden können. Zu diesem modularen Grund- und Aufbaukurs besteht die Möglichkeit, auch an einzelne Module teilzunehmen.

Inhalt
Validationsmethoden und die Deeskalation als Haltung aus einem tiefen Verständnis heraus verinnerlicht, soll allgegenwärtig gemeinsam gelebt werden können und nicht regelhaft angewandt in der konkreten Situation. Einfühlungsvermögen oder Empathie besteht aus dem Prozess: Wahrnehmen, Erkennen, Mitfühlend und helfend eingreifen, was schnell und unbewusst abläuft. Unser intuitives Handeln baut auf zumeist verborgene Kompetenzen und Erfahrungen auf. Das heißt, dass unsere gegenwärtige Interaktion, Kommunikation und unser Verhalten im gegenwärtigen gegenüber überwiegend unbewusst abläuft und nur mit einem sehr geringen Anteil z. B. auf spezielle im Ablauf festgelegte Kommunikationsmethoden oder anderen Umgangsformen wie Regeln zurückgreift. In diesen Modulen werden Pflegekompetenzen permanent durch neues Lernen an eigenen Erfahrungen, aber auch an den fremden Erfahrungen, an Fällen – auch an Zwischenfällen, an Wahrnehmungen und Reflexionen ausgebaut und vervollständigt.

Module können auch Einzeln gebucht werden!

Modul I – Der gerontopsychiatrische Klient (8 Stunden) am 8.9.2020

Die Teilnehmer erlernen die Bedeutung der Altersmedizin im Kontext der psychischen Störungen im Alter kennen und durch ihr hierbei erworbenes Krankheitsverständnis auch wertfrei und objektiv davon abzugrenzen. Dieses Modul unterstützt dabei, Grundlagenwissen zu den großen Symptomenkomplexen wie Delir, Depression, Demenz und Psychosen aufzufrischen und zu differenzieren.

Modul II – Die Validation als Grundhaltung anwenden (8 Stunden) am 9.9.2020

Demenz Verstehen und Verstanden werden – „Ein Umgang mit Bedürfnissen, Emotionen, Körpersprache. Spüren Sie in diesem Modul was Verwirrtheit und Verstörtheit im Kontext kognitiver Störungen bedeutet und was in Folge ausgelöst werden kann. Verhalten der Desorientierten verstehen und ihre Bedürfnisse erkennen. Ausbau einer empathischen wie auch fachlichen Klientenwahrnehmung und gemeinsamer Sorgehaltung.

Modul III – Umgang mit nicht-kognitiven-Verhaltensweisen (8 Stunden) am 10.9.2020

„Ist jedes herausfordernde Verhalten eine Reaktion auf die Umwelt?“ Finden Sie in diesem Modul gemeinsam Ursachen zu den nicht-kognitiven Verhaltenssymptomen bei Menschen mit Demenz. Bilden Sie gemeinsam Erklärungsansätze und Verstehenshypothesen die dieses Verhalten noch besser erklären könnten und einen Sinn zugeführt werden kann. Erarbeiten Sie tragfähige Lösungsvorschläge für den Umgang mit Herausforderndem Verhalten für den einzelnen und dem Team selbst. Nicht jedes herausfordernde Verhalten muss und kann „abgestellt“ werden, manchmal muss sich die Umgebung ändern.

Referent: Tobias Münzenhofer

Zeit

(Donnerstag) 09:00 - 16:30 MEZ

Ort

P.E.G. - DIE AKADEMIE München

81673 München, Kreillerstr. 24

Veranstalter

P.E.G. - DIE AKADEMIE MünchenP.E.G. DIE AKADEMIE in München unterstützt Sie mit einem maßgeschneiderten Konzept an Seminaren, Workshops und Trainings. Unsere Referenten sind Spezialisten und erfahrene Praktiker mit langjähriger Berufserfahrung. Wir übernehmen die Vorreiterrolle, wenn es um die Entwicklung aktueller Fachthemen und neuer Qualifikationen geht. Die P.E.G. kooperiert mit renommierten Bildungsinstituten und Meinungsbildnern in der Gesundheitswirtschaft.https://www.peg-einfachbesser.de/kontakt/ Kreillerstr. 24, 81673 München

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