Expertenmodul-III-A_Umgang-mit-Herausforderndem-Verhalten-Seminar

Fortbildung, Online-Seminar

Herausforderndes Verhalten bei Menschen mit Demenz – Ein gemeinsamer Umgang im Team

„Ist jedes Verhalten eine Reaktion auf die Umwelt?“

Für Begleitpersonen von „MENSCHEN mit demenz“ stellt das veränderte Verhalten bei nicht-kognitiven Symptomen eine große Herausforderung dar.
Der Umgang mit „MENSCHEN mit demenz“ fällt uns schwer und lässt uns manchmal fast hilf- oder ratlos in der Situation zurück.
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Übrig bleiben – auf keinen Fall gewollt – nicht selten Frust oder Aggression auf beiden Seiten.
 
Das Handeln und Verhalten des Menschen mit Demenz ist immer auch Ausdruck seines Erlebens und wird bis zu 80 % von der Umgebung beeinflusst.
 
Herausforderndes Verhalten kann somit verstanden werden und bietet das Potential für Interaktion und Kommunikation.
Wird dieses Potential genutzt, verändert sich das Miteinander und führt sowohl beim betroffenen Menschen, als auch beim Begleitenden zu einem erlebbaren Mehr an Wohlbefinden.
 
In diesem Seminar geht es um die Suche nach der subjektiven Bedeutung von Verhaltensweisen, damit individuell angemessene Antworten für den Umgang im Alltag gefunden werden können. In dieser Fortbildung besprechen Wir die Grundlagen des herausfordernden Verhaltens bei Menschen mit Demenz, dessen Entstehung und Ursachen (Verstehenshypothese) sowie Interventions- bzw. Präventionsmaßnahmen.
 
Anhand von vielen Praxisbeispielen und eigenen Fallschilderungen aus der Pflege und Betreuung sollen Verstehens- und Handlungshilfen bearbeitet werden.
Die Teilnehmenden haben die Möglichkeit, ihre Erfahrungen auszutauschen und anhand fachlicher Impulse zu reflektieren und tragfähige Lösungsvorschläge zu erarbeiten.

 

Schwerpunkte

  • Ressourcenorientierung der Pflegenden- und Betreuenden.
  • Wie und warum kann „Herausforderndes Verhalten“ beim Einzelnen und im Team unterschiedlich wahrgenommen werden? Wie wirkt sich das aus?
  • Verstehende Diagnostik, Fallverstehen, Verstehenshypothese anhand von selbst erlebten Praxisfällen.
  • Ursachen, Auslöser und Lösungsmöglichkeiten wie z.B. bei Aggression, Schreien, Verweigerung, Apathie, Enthemmung, Angst und Wahn.
  • Präventionsmöglichkeiten von „Herausfordernden Verhalten“

Ziel

  • Erlernen von Verstehens- und Handlungshilfen zum sicheren Umgang bei herausfordernden Verhaltensweisen Demenzerkrankter.
  • Teilnehmer erlernen sich selbst-bezogen wie gemeinsam im Team zu reflektieren. „Verhalten“ wird verstanden
 

Methoden

Vermittlung von Informationen, Diskussion, Moderation, Erfahrungsaustausch, Gruppen- und Paararbeiten, Praxisfallarbeit, Fallbesprechung, Selbstreflektion

Qualitätsanspruch für Betreuungsassistenten, Betreuungskräfte nach den Richtlinie § 43b, 45b, 53c SGB XI

Als Fachpfleger für Gerontopsychiatrie und der Weiterbildung zum Praxisanleiter erfüllt man die Anforderungen für Schulungsmaßnahmen für Menschen mit Demenz nach den Richtlinien § 43b, 45b, 53c SGB XI. Eine zusätzliche Schulaufsichtliche Genehmigung gemäß Art. 27, 94, 99 BayEUG sollte diese Anforderungen noch unterstreichen.

Eine genaue Bedarfserhebung zu dieser Personalentwicklungsmaßnahme gelingt am besten bei einer Auftragsklärung.

Wir lernen uns kennen und klären, was Sie bewegt und was Ihr Anliegen ist. Schulungsinhalte können gemeinsam angepasst werden. Dies reduziert Frustration und erhöht die Motivation bei den Teilnehmern neues Wissen und Handfertigkeiten auch organisationsbedingt und gezielt anwenden zu können.