Spirale der Gewalt in Pflegebeziehungen erkennen -Seminar

Spirale-der-Gewalt-in-der-Pflege-Seminar
 Spirale der Gewalt in Pflegebeziehungen erkennen und benennen (Teil A)
 „Beginnt Gewalt bereits dort, wo persönliche Grenzen un-bewusst überschritten werden?“
Gewalt in der Pflege, eines der letzten Tabus in unserem professionellen Tun? Dabei reden wir so viel darüber… und das Tabu ist dabei nicht das Thema an sich, sondern wie wir darüber reden.
In der Regel so, als ob es die anderen betrifft, nicht aber mich selbst.
Gewaltspirale-in-Pflegebeziehungen-erkennen
Der Schwerpunkt dieses Seminars liegt auf der Gewaltprävention und sich selbst-bezogen auf das Thema zu reflektieren, was Gewalt auslösen kann und wo diese beginnt.
Gewalt in der Pflege ist kein bisschen zu bagatellisieren. Sie ist auch Ausdruck von eigener Hilflosigkeit, Grenzüberschreitung und letztendlich ein Hilferuf, der Beachtung braucht.
Gewalt in der Pflege ist immer auch im Kontext zu betrachten, wenn wir konstruktiv damit umgehen wollen.
Andererseits müssen wir uns auch kritisch damit auseinandersetzen, wenn wir Gewalt in der Pflege durch Kollegen/innen oder Klienten sehen, wir also zu Mitwissern werden. Wie sollen wir konstruktiv und zieldienlich mit unserem Wissen umgehen? Antworten, Lösungen und Tipps erhalten Sie in diesem Seminar.
Schwerpunkte
  1. Was verstehen wir unter Aggression?
  2. Wo liegt der Unterschied zwischen Aggression und Gewalt?
  3. Was ist Gewalt in der Pflege?
    1. Gewalt gegen Personal
    2. Gewalt gegen Pflegebedürftige
  4. Gewaltspirale, beide sind Opfer und Täter!
  5. Welche Erscheinungsformen von Gewalt in der Pflege gibt es?
    1. Rad der Gewalt (nach Domestic Abuse)
    2. Strukturelle und Personale Gewalt
  6. Mögliche Gewaltursachen und Auslöser von Klienten und Pflegenden
  7. Ist eine gewaltfreie Pflege überhaupt möglich?
    1. Vermeidbare Gewalt
    2. Unvermeidbare Gewalt
  8. Elemente der Gewaltprophylaxe
  9. Einzelarbeiten, Gruppenarbeiten, Rollenspiele, Reflektion, Austausch
Ziele
Der Seminarschwerpunkt liegt auf der Gewaltprävention und sich selbst-bezogen auf das Thema zu reflektieren, was Gewalt auslösen kann und wo diese beginnt.
Hierbei entdecken Teilnehmer eigne Reaktionen/Verhaltensweisen die in einem Moment der Schwierigkeit/Krise entstehen können und lernen sich darüber durch den Erfahrungsaustausch reflektieren.
Förderung des Bewusstseins über die eigenen möglichen Reaktionen auf eine „schwierige“ Situation.
Ziel ist es, dass die TeilnehmerInnen oder Team eine Haltung zu einem gemeinsam definierten Gewaltbegriff einnehmen und das Mitwissen und Erleben von Gewalt transparent machen.
Empfohlene Zielgruppe
kompetenzentwicklung
Empfohlene Dauer: 8 UE
Weitere Empfehlungen:
  • nachher Modul IV-B „Umgang mit Gewalt in Pflegebeziehungen - Deeskalation in der psychiatrischen Pflege“
Gerontopsychiatrischer Pflegefachdozent / Trainer / Coach:
Tobias Münzenhofer

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