nicht-medikamentöse-Therapie-Demenz-Fortbildung

Fortbildung, Seminar

nicht-medikamentöse Therapie und Begleitung bei ´MENSCHEN mit demenz´

 

Alltag ist Therapie ´Normalitätsprinzip´ Therapie am ´Vorübergehen´
es geht nicht nur um das ´Was´ sondern eher um das ´Wie´

 
nicht-medikamentöse-Therapie-Demenz-Fortbildung

(c) adobe-stock

Im Verlauf einer Alzheimer-Demenz wird es immer schwieriger, alltägliche Aufgaben selbstständig zu bewältigen.
 
Menschen mit Demenz werden vergesslich und haben zunehmend Probleme, sich sprachlich auszudrücken.
 
Die räumliche und zeitliche Orientierungsfähigkeit nimmt ab, und die Persönlichkeit verändert sich. Der Betroffene erlebt hierbei bewusst seine Defizite was dieser in seinem Verhalten zeigen kann.
 
Die Pflegenden nehmen dies als „Herausforderndes Verhalten“ wie Unruhe, Agitiertheit, Verweigerung, Apathie bis hin zur Aggression war.
 
Ob Betroffene oder Pflegende erleben diese „Selbstentfremdung“ als belastend. Übrigbleiben – auf keinen Fall gewollt – nicht selten Frust oder Aggression auf beiden Seiten.
 
Umso wichtiger sind eine gute Versorgung und psychosoziale Unterstützung: Menschen mit Demenz benötigen neben Hilfen im Alltag liebevolle und stabile Beziehungen und ein tolerantes Umfeld.
Die Alzheimer-Demenz kann bislang nicht geheilt werden. Neben Medikamenten gibt es nicht medikamentöse Behandlungen, die zum Ziel haben, den Verlust der geistigen Fähigkeiten zu verzögern, die Selbstständigkeit im Alltag so lange wie möglich zu erhalten und das Wohlbefinden und die Lebensqualität zu erhöhen.
 
Die nicht-medikamentöse Therapie zeigt sich gleichwirksam mit Antidementiva Pharmakotherapie. Beide Therapiestrategien sollten in leichten und mittelschweren Stadien eingesetzt werden.
 
Zu den nicht-medikamentösen Behandlungen gehören beispielsweise Gedächtnis- oder Orientierungsübungen, Kunst-, Aroma- und Musiktherapie sowie der Einsatz von Tieren. Auch die Angehörigen und der Austausch im Team zählen dazu.
 
Umso wichtiger sind eine gute Versorgung und psychosoziale Unterstützung: Menschen mit Demenz benötigen neben Hilfen im Alltag liebevolle und stabile Beziehungen und ein tolerantes Umfeld.

Schwerpunkte

  • Beziehungsgestaltung in der Pflege von Menschen mit Demenz
  • Nicht-medikamentöse Therapiemöglichkeiten in der praktischen Anwendung
  • Psychosoziale Interventionen in der praktischen Anwendung

Methoden

Vermittlung von Informationen, Diskussion, Moderation, Erfahrungsaustausch, Gruppen- und Paararbeiten, Praxisfallarbeit

Eine genaue Bedarfserhebung zu dieser Personalentwicklungsmaßnahme gelingt am besten bei einer Auftragsklärung.

Wir lernen uns kennen und klären, was Sie bewegt und was Ihr Anliegen ist. Schulungsinhalte können gemeinsam angepasst werden. Dies reduziert Frustration und erhöht die Motivation bei den Teilnehmern neues Wissen und Handfertigkeiten auch organisationsbedingt und gezielt anwenden zu können.

Ziel

Die Teilnehmer erlernen die Bedeutung von nicht-medikamentösen Behandlungsmöglichkeiten sowie psychosozialer Interventionen.
 
Teilnehmer sind auf die Wichtigkeit der interdisziplinären Zusammenarbeit wie Austausch im Pflege- und Betreuungsteam sensibilisiert.
 
Den persönlichen Ausgangspunkt zu reflektieren (→ Annahmen über MENSCHEN mit demenz)
Die Selbstwirksamkeit der pflegebedürftigen Menschen wahrzunehmen und ihnen Ihre Selbstwirksamkeit erfahrbar machen.
1-3_kompetenzentwicklung kompetent pflegende