Öffentliche-Veranstaltung Öffentliche Seminar Veranstaltung - Gerontopsychiatrie Personalentwicklung

Öffentliche Seminar-Veranstaltung.

Der Weg, grundlegende Gedanken von Teamfortbildungen in die Einrichtungen und ihre Arbeit zu tragen, ist dabei besonders erfolgversprechend.

Gerade bei komplexen und anspruchsvollen Fortbildungsinhalten, die sich weniger auf einzelne, festumrissene Arbeitsinhalte als vielmehr auf die Grundlage der Arbeit insgesamt beziehen, zeigen sich die Stärken von Teamfortbildungen in besonderer Weise.

Der bei klassischen Schulungen (ein/e Mitarbeiter/in besucht die Fortbildung) übliche Transferaufwand ins Team, in aller Regel verbunden mit Transferverlusten, entfällt; das Team bekommt die strukturierte Möglichkeit und die Zeit, Einstellungs- und Handlungsroutinen des Gesamtteams, nicht allein einzelner, zu hinterfragen und gegebenenfalls neu auszurichten.

Ein weiterer Vorteil von Teamschulungen sind positive Effekte auf das Team selbst, auf Atmosphäre und Selbstverständnis.

Teamschulungen unterstützen die Teams dabei, sich gemeinsam in der Verantwortung für das Gelingen ihrer Arbeit zu sehen, eine Betrachtungsweise, die in der aktuellen Situation der Einrichtungen erfolgsentscheidend sein kann.

Zusätzlich binden Teamschulungen die Mitarbeiter nicht nur aneinander, sondern auch an die Praxis. Gleichzeitig motivieren sie das Team auf ganzer Linie und regen es dazu an seine Leistung zu steigern. Wenn Sie die Weiterbildungen im ganzen Team durchführen, stärken Sie nicht nur eine einzelne Person, sondern alle.

So bündeln Sie die einzelnen Stärken und machen Ihr Team unschlagbar. Es führt zu einem gestärkten Wir-Gefühl, welches eine positive Außenwirkung hat. Dies steigert die Gruppendynamik und sorgt für einen besseren Workflow als Team.

„Vom Wissen zum Verstehen – Handeln mit Herz, Hand & Verstand“

„Eine kontinuierliche Fort- und Weiterbildung führt zu einer höheren Fachlichkeit, die den Pflegbedürftigen zu Gute kommt. Darüber hinaus belegen Studien, dass Fort- und Weiterbildungen auch zu einer Verbesserung der beruflichen und persönlichen Zufriedenheit, zu geringerer Personalfluktuation und zu einem Absinken der Ausfallzeiten wegen Krankheit führen. Hohe Qualifikation fördert ferner die gesellschaftliche Akzeptanz der Pflegeberufe und steigert die Wettbewerbsfähigkeit der Pflegeanbieter. (Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege)

September

08sep09:0016:30Herausforderungen der Gerontopsychiatrische Pflege (Modul I - Der Gerontopsychiatrische Patient)Grundkurs - Modul I – "Der gerontopsychiatrische Klient" - Die Teilnehmer erlernen die Bedeutung der Altersmedizin im Kontext der psychischen Störungen im Alter kennen und durch ihr hierbei erworbenes Krankheitsverständnis auch wertfrei und objektiv davon abzugrenzen. Dieses Modul unterstützt dabei, Grundlagenwissen zu den großen Symptomenkomplexen wie Delir, Depression, Demenz und Psychosen aufzufrischen und zu differenzieren.

09sep09:0016:30Herausforderungen der Gerontopsychiatrische Pflege (Modul II - Validation als Grundhaltung)Grundkurs - Modul II - Validation "Demenz Verstehen und Verstanden werden – Ein Umgang mit Bedürfnissen, Emotionen, Körpersprache. Spüren Sie in diesem Modul was Verwirrtheit und Verstörtheit im Kontext kognitiver Störungen bedeutet und was in Folge ausgelöst werden kann. Verhalten der Desorientierten verstehen und ihre Bedürfnisse erkennen. Ausbau einer empathischen wie auch fachlichen Klientenwahrnehmung und gemeinsamer Sorgehaltung.

10sep09:0016:30Herausforderungen der Gerontopsychiatrische Pflege (Modul III - Herausforderndes Verhalten)Grundkurs - Modul III - Herausforderndes Verhalten - Modul III - „Ist jedes herausfordernde Verhalten eine Reaktion auf die Umwelt?“ Finden Sie in diesem Modul gemeinsam Ursachen zu den nicht-kognitiven Verhaltenssymptomen bei Menschen mit Demenz. Bilden Sie gemeinsam Erklärungsansätze und Verstehenshypothesen, die dieses Verhalten noch besser erklären können und diesem einen Sinn geben. Erarbeiten Sie tragfähige Lösungsvorschläge für den Umgang mit herausforderndem Verhalten für den einzelnen und das Team selbst. Nicht jedes herausfordernde Verhalten muss und kann „abgestellt“ werden, manchmal muss sich die Umgebung ändern.

Oktober

12okt09:0016:30Fortbildung Herausforderndes Verhalten bei Menschen mit Demenz - MünchenUmgang mit herausforderndem Verhalten bei Menschen mit Demenz. Ziel der Fortbildung ist es, die herausfordernden Situationen in der Betreuung in den Blick zu nehmen. Durch Reflexion der Erfahrungen sollen Lösungsansätze gemeinsam erarbeitet werden, um schwierige Situationen besser gestalten zu können.

19okt09:0016:30Herausforderungen der Gerontopsychiatrische Pflege (Modul IV - Gewaltspirale)Aufbaukurs - Modul VI – Gewaltspirale in Pflegebeziehungen - Gewalterfahrungen werden sich im Pflegealltag nie völlig ausschließen lassen. Vernachlässigung ist immer auch Gewalt, wenn die Person sich Vernachlässigt fühlt. Aber mit passenden und ineinandergreifenden Deeskalations- und Schutzmaßnahmen kann man Gefährdungen und die damit verbundenen psychischen Belastungen deutlich reduzieren. Der Schwerpunkt liegt auf der Gewaltprävention und sich selbst-bezogen auf das Thema zu reflektieren, was Gewalt auslösen kann und wo diese beginnt.

20okt09:0016:30Herausforderungen der Gerontopsychiatrische Pflege (Modul V - Deeskalation)Aufbaukurs - Modul V – Deeskalation - Der Schwerpunkt liegt auf dem Erkennen einer angehenden Krise und deren Deeskalation und sich selbstbezogen auf das Thema reflektieren zu können. Wo liegen meine Grenzen, wie gehe ich mit Gewaltimpulsen und –fantasien um? Wie reagiere ich, wenn ich mich angegriffen und provoziert fühle? Überprüfung und Erweiterung des Verhaltens- und Handlungsrepertoires in Krisensituationen: Distanz-, Flucht-, Fürsorge-, Notrufverhalten.

21okt09:0016:30Herausforderungen der Gerontopsychiatrische Pflege (Modul VI - Fallbesprechung & Verstehenshypothese)Aufbaukurs - Modul VI – Modul VI „Fallbesprechungen und die Verstehenshypothese“. Da die Erklärungssuche für das Verhalten nicht einfach ist und je nach Informationsstand und Perspektive unterschiedlich ausfallen kann, werden Fallbesprechungen als eine vielversprechende Methode für die Durchführung der Diagnostik empfohlen. Ein „reflektierender Praktiker“ im Feld der Demenz zu sein, hält Tom Kitwood für eine der schwierigsten und anspruchsvollsten Aufgaben, die diese Gesellschaft zu vergeben hat. Verstehenshypothese im Team, als Chance für Haltung und Entwicklung.

26okt09:0016:30Fortbildung Herausforderndes Verhalten bei Menschen mit Demenz - KauferingUmgang mit herausforderndem Verhalten bei Menschen mit Demenz. Ziel der Fortbildung ist es, die herausfordernden Situationen in der Betreuung in den Blick zu nehmen. Durch Reflexion der Erfahrungen sollen Lösungsansätze gemeinsam erarbeitet werden, um schwierige Situationen besser gestalten zu können.

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