Demenz als Synonym – Fortbildung

Modul-I-A_Demenz_als_Synonym_einer_heterogenen_Krankheitsgruppe_Seminar
Demenz als Synonym einer heterogenen Krankheitsgruppe
Die Demenz bezeichnet im Allgemeinen eine Verminderung der geistigen Fähigkeiten.
Es ist bekannt, dass es eine ganze Reihe unterschiedlicher Demenzformen gibt, ihre Ursachen sowie mögliche Heilungsmethoden sind jedoch nur in geringem Maße erforscht.
Dabei sind 10% der Demenzerkrankungen bei einer frühen Diagnose behandelbar, Je früher die Diagnose, umso effektiver die medikamentöse und nicht-medikamentöse Therapie.
Demenz_als_Synonym_einer_heterogenen_Krankheitsgruppe_Seminar
´MENSCHEN mit demenz´ stellen für die Pflegenden und Betreuenden oft eine große Herausforderung dar. Damit die Versorgung bestmöglich geleistet werden kann, ist eine umfassende Entlastung für alle Beteiligten von großer Bedeutung. Die Unterstützung sowie Beratung kann unter anderem durch die Vermittlung von wichtigen Informationen und Kenntnisse im interdisziplinären Austausch erfolgen.
Ein sensibles Umfeld und die fortlaufende Aufklärung der Gesellschaft gewinnt immer mehr an Bedeutung, um der Ausgrenzung der Erkrankten entgegen zu steuern.
Pflegende wie Betreuende benötigen hierfür ein vertieftes Krankheitsverständnis sowie ein besonderes Einfühlungsvermögen für den Umgang `MENSCHEN mit demenz´ sowie der Beratung von Angehörigen.
Schwerpunkte
  • Demographische Entwicklung / Veränderung der Altersstruktur
  • Vertiefende Kenntnisse vom Krankheitsbild, Diagnostik, Abgrenzung, Verlauf, Prävention und Therapie
  • Häufigste Demenzformen und deren häufigsten Verhaltensweisen
  • Spezielle Methoden und Konzepte / nichtmedikamentöse Therapie der Demenz
  • Rechtliche Aspekte und Umgang mit Betroffenen und Angehörigen
1-3_kompetenzentwicklung
Ziel
Die Teilnehmer erlernen anhand neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse (u. a. S3-Leitlinie Demenz; 2016, DNQP Expertenstandard "Beziehungsgestaltung in der Pflege von ´MENSCHEN mit demenz´) ein vertiefendes pflegerisches Verständnis zum Krankheitsbild.
Dieses Verständnis dient als wichtigste Grundlage für das Einfühlen in die subjektive Erlebenswelt der Betroffenen.
Die eigene pflegefachliche Krankenbeobachtung wird ausgebaut, um diese in eine interdisziplinäre Zusammenarbeit (Therapie, Früherkennung, Beratung) selbstbewusster und fachlich mit einzubringen.
Empfohlene Dauer: 8 UE
Gerontopsychiatrischer Pflegefachdozent / Trainer / Coach:
Tobias Münzenhofer

Eine genaue Bedarfserhebung zu dieser Personalentwicklungsmaßnahme gelingt am besten bei einer Auftragsklärung.

Wir lernen uns kennen und klären, was Sie bewegt und was Ihr Anliegen ist. Schulungsinhalte können gemeinsam angepasst werden. Dies reduziert Frustration und erhöht die Motivation bei den Teilnehmern neues Wissen und Handfertigkeiten auch organisationsbedingt und gezielt anwenden zu können.