In-House – Seminare, Fortbildungen, Supervision und Coaching zu Demenz, Validation, Aromapflege, Basale Stimulation, Aktivierung und Beschäftigung in München und Bayern

Sehr geehrte Kolleginnen, sehr geehrte Kollegen der (Demenz)-Pflege,

In diesem Newsletter möchte ich Sie auf die Veröffentlichung des Expertenstandards
"Beziehungsgestaltung in der Pflege von ´MENSCHEN mit demenz´" sowie auf ausgewählte Fachartikel der letzen drei Monate hinweisen.

Wünsche Ihnen viel Spaß beim lesen, einen sonnigen Frühling sowie eine gute Zeit.

Lesezeit 5 Minuten
Mit kollegialen Grüßen

Unterschrift
expertenstandard_demenz_sonderdruck

Veröffentlichung des Expertenstandard

"Beziehungsgestaltung in der Pflege von ´MENSCHEN mit demenz´"

Die Veröffentlichung wurde bereits von vielen gespannt erwartet. Nun kann man sich den Sonderdruck bei der DNQP bestellen:
https://www.dnqp.de/de/bestellformular/

Den Auszug gibt es bereits kostenlos als Download:
https://www.dnqp.de/de/expertenstandards-und-auditinstrumente/#c4624162

Von Januar bis Juni 2018 findet die modellhafte Implementierung des Expertenstandards statt in 28 Einrichtungen der stationären Altenhilfe, der ambulanten Pflege und der Krankenhausversorgung modellhaft eingeführt, um Erkenntnisse über Praxistauglichkeit und Akzeptanz des Expertenstandards zu erhalten.
Die Ergebnisse der modellhaften Implementierung werden im Rahmen des 21. Netzwerk-Workshops am 22. März 2019 in Osnabrück vorgestellt. Eine Anmeldung zum Workshop wird ab Herbst 2018 möglich sein.
Demenzforschung auf dem Irrweg

Prof. Dr. Gerald Hüther: „Demenzforschung auf dem Irrweg ??!!!

Wenn es um das Thema Alzheimer und Demenz geht, ist meistens schnell die Rede von Ablagerungen im Gehirn, die dafür verantwortlich sein sollen. Spätestens seit der so genannten Nonnenstudie kann diese These aber als widerlegt gelten. Gleichwohl ignoriert ein großer Teil der Demenz- und Pharmaforschung diese Tatsache einfach und macht weiter wie bisher.
Der renommierte Neurobiologe und Hirnforscher Gerald Hüther fordert nun ein radikales Umdenken in Forschung und Gesellschaft. Seine These: Demenz wird nicht durch Abbauprozesse und Ablagerungen im Gehirn verursacht. Das Problem ist, dass wir die normalerweise bis ins hohe Alter vorhandene Möglichkeit des Gehirns, Ausfälle zu kompensieren und sich zu regenerieren, unterdrücken. Stress, abgeschoben werden im Alter, entmündigende Verhaltensweisen gegenüber älteren Menschen, Beraubung von Funktionen, Aufgaben und Sinn: das sind Aspekte, an die es anzusetzen gilt.
Georg Jungkamp-Streese (Demenzbetroffener), Jutta Streese (Angehörige) und Peter Wißmann (KuKuK-TV) besuchten den Wissenschaftler in Göttingen und sprachen mit ihm über seine ermutigende Botschaft und darüber, was zu tun ist.

Sehen Sie das Interview unter: https://www.youtube.com/watch?v=U4mJVWenT4Q
Schmerzerleben und Schmerzäusserung
Schmerzerleben und Schmerzäusserung im Multikulturell Kontext
Der Arbeitsalltag vieler Pflegepersonen ist multikulturell geprägt. Immer mehr Patienten stammen aus unterschiedlichen Ländern. Da können Sprachbarrieren und die Unkenntnis fremder Kulturen schnell zu Missverständnissen führen, die den Erfolg der Pflege ernsthaft gefährden.

Anbei ein Interessanter Artikel:
https://www.bibliomed-pflege.de/zeitschriften/die-schwester-der-pfleger/heftarchiv/ausgabe/artikel/sp-11-2017-balanceakt-praxisanleiter-zwischen-anspruch-und-wirklichkeit/33601-eine-frage-der-kultur/
Depressionen, Demenz, Pseudodemenz oder doch Delir?
Depressionen, Demenz, Pseudodemenz oder doch Delir?
Wenn ein Mensch kürzlich Erlebtes schnell vergisst und sich selbst bei einfachen Tätigkeiten kaum konzentrieren kann, muss nicht immer eine Demenz schuld sein. Es gibt Krankheiten, die ähnliche Symptome auslösen, aber ganz andere Ursachen haben. Dazu zählen Depression und Delir.
Plötzlich veränderte Lebensumstände, der Einzug in ein P­flegeheim oder die Einweisung in ein Krankenhaus können bei alten Menschen zu Verwirrtheitszuständen führen. In dieser Situation ist es oft schwer, zwischen normalen Alterserscheinungen und pathologischen Entwicklungen wie Demenz, Depression oder Delir zu unterscheiden. Für den Behandlungsverlauf kann diese Abgrenzung aber entscheidend sein.
Während bei der Alzheimer Demenz eine wirkungsvolle medikamentöse Therapie noch nicht in Sicht ist, lassen sich Depressionen gut behandeln, das Delir durch Prävention häufig vermeiden.
Für Pflege, Beratung und Betreuung ist es jedoch enorm wichtig, die Grundlagen der Erkrankungen und die Symptome zu kennen und dem Verhalten zuordnen zu können. Dies allein nimmt häufig die Spannung aus Konfliktsituationen bzw. lässt die gar nicht erst entstehen.


Anbei ein Interessanter Artikel: https://alzheimer.ch/de/wissen/diagnose/magazin-detail/342/depressionen-werden-bei-senioren-haeufig-uebersehen/
Hier finden Sie bevorstehende öffentliche Veranstaltungen mit meinen Bildungspartnern.


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Wissen ist die einzige Ressource, welche sich durch Gebrauch vermehrt. - Probst et al
Mitglied der Deutschen
Expertengruppe Dementenbetreuung e.V.

Die DED vertritt die Interessen von Menschen mit Demenz und denjenigen, die sich in der Dementenbetreuung beruflich engagieren. Sie ist eine Vereinigung von Menschen unterschiedlicher Professionen, die seit 1995 neue Wege in der Versorgung Demenzkranker suchen. Ihr Ziel ist es, das vorhandene Expertenwissen zur Dementenbetreuung zu sammeln, dieses Wissen zu verbreiten und die Versorgung von Menschen mit Demenz zu verbessern.
Herr Tobias Münzenhofer
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