Spirale der Gewalt in Pflegebeziehungen erkennen -Seminar

Modul_IV_Spirale-der-Gewalt-in-der-Pflege-Seminar
 Spirale der Gewalt in Pflegebeziehungen erkennen und benennen.
 „Beginnt Gewalt bereits dort, wo persönliche Grenzen un-bewusst überschritten werden?“
Gewalt in der Pflege, eines der letzten Tabus in unserem professionellen Tun? Dabei reden wir so viel darüber… und das Tabu ist dabei nicht das Thema an sich, sondern wie wir darüber reden. In der Regel so, als ob es die anderen betrifft, nicht aber mich selbst.
Gewaltspirale-in-Pflegebeziehungen-erkennen
In diesem Seminar geht es darum, sich selbstbezogen auf das Thema zu reflektieren.
Wo liegen meine Grenzen, wie gehe ich mit Gewaltimpulsen und –fantasien um? Wie reagiere ich, wenn ich mich angegriffen und provoziert fühle?
Gewalt in der Pflege ist kein bisschen zu bagatellisieren. Sie ist auch Ausdruck von eigener Hilflosigkeit, Grenzüberschreitung und letztendlich ein Hilferuf, der Beachtung braucht.
Gewalt in der Pflege ist immer auch im Kontext zu betrachten, wenn wir konstruktiv damit umgehen wollen.
Andererseits müssen wir uns auch kritisch damit auseinandersetzen, wenn wir Gewalt in der Pflege durch Kollegen/innen oder Klienten sehen, wir also zu Mitwissern werden. Wie sollen wir konstruktiv und zieldienlich mit unserem Wissen umgehen?
Antworten, Lösungen und Tipps erhalten Sie in diesem Seminar.
Schwerpunkte
  1. Was verstehen wir unter Aggression?
  2. Wo liegt der Unterschied zwischen Aggression und Gewalt?
  3. Was ist Gewalt in der Pflege?
    1. Gewalt gegen Personal
    2. Gewalt gegen Pflegebedürftige
  4. Gewaltspirale, beide sind Opfer und Täter!
  5. Welche Erscheinungsformen von Gewalt in der Pflege gibt es?
    1. Rad der Gewalt (nach Domestic Abuse)
    2. Strukturelle und Personale Gewalt
  6. Mögliche Gewaltursachen und Auslöser von Klienten und Pflegenden
  7. Ist eine gewaltfreie Pflege überhaupt möglich?
    1. Vermeidbare Gewalt
    2. Unvermeidbare Gewalt
  8. Elemente der Gewaltprophylaxe
  9. Einzelarbeiten, Gruppenarbeiten, Rollenspiele, Reflektion, Austausch
Ziele
  • Reaktionen/Verhaltensweisen erkennen, die in einem Moment der Schwierigkeit/Krise entstehen können und darüber durch den Erfahrungsaustausch reflektieren.
  • Förderung des Bewusstseins über die eigenen möglichen Reaktionen auf eine „schwierige“ Situation.
  • lernen somatische Marker zu erkennen und zu nutzen, um aus der Spirale der Gewalt auszusteigen
  • Gewaltformen erkennen und benennen
  • beschreiben Gewalt im Kontext und erarbeiten konkrete Lösungsschritte
  • lernen, das Mitwissen und Erleben von Gewalt transparent zu machen
  • lernen Ursachen, Wirkung und Wechselwirkung zu erkennen, um würdig und wohlwollend arbeiten zu können
Empfohlene Zielgruppe
kompetenzentwicklung
Empfohlene Dauer: 8 UE
Gerontopsychiatrischer Pflegefachdozent / Trainer / Coach:
Tobias Münzenhofer

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