Praxisfallbegleitung bei Menschen mit Demenz

Zusatz-Modul_Praxisfallbegleitung_bei_Menschen_mit_Demenz_Beschreibung-Seminar
Klientenorientierte Praxisfallbegleitung
bei Menschen mit Demenz
Für Begleitpersonen von Menschen mit Demenz stellt das veränderte Verhalten der Betroffenen eine große Herausforderung dar. Der Umgang mit Menschen mit Demenz fällt uns schwer und lässt uns manchmal fast hilf- oder ratlos in der Situation zurück. Übrigbleiben – auf keinen Fall gewollt – nicht selten Frust oder Aggression auf Seiten des Betroffenen sowie dessen Angehörigen und dem Pflege- und Betreuungsteam.
Praxisfallbegleitung_bei_Menschen_mit_Demenz
1-5_kompetenzentwicklung
Diese Praxisfallbegleitung hilft die geistige Einstellung von Mitarbeitern, die Ausrichtung auf das Befinden, die Bedürfnisse und Erwartungen des Klienten durch Wahrnehmung, Einschätzung, Bewertung und Beobachtung zu fördern. Hierfür setzen die Handelnden ihre berufliche sowie ihre soziale Kompetenz, Empathie und Erfahrung ein.
Eine lösungs- und patientenorientierte Praxisfallbegleitung zeigt Ihren Pflege- und Betreuungsteam sowie Angehörigen neue Wege die sich positiv auf das herausfordernde Bewohnerverhalten und Zusammenarbeit auswirken.
Im Vordergrund dieser Praxisfallbegleitung steht zu dieser komplexen Erkrankungssituation die Akzeptanz der Krankheit selbst sowie die Neu- beziehungsweise Umgestaltung der bisher gescheiterten Lösungsversuche.
Voraussetzung ist die Bereitschaft zum gemeinsamen Handeln, Tun und Beobachten der konkret belastenden Situation vor Ort und Reflexion.
Neben der psychosozialen Begleitung dieser Belastungssituation ist die Klientenorientierte Praxisfallbegleitung bei Menschen mit Demenz:
  • Vermittlungsorientiert
  • Verhaltensorientiert
  • Handlungsorientiert
  • systemisch
Empfohlene Dauer:
Die Praxisfallbegleitung erfolgt in zwei Sequenzen wobei den Beteiligten zwischen der ersten und zweiten Sequenz eine Reflexions- und Umsetzungszeit von 4-6 Wochen ermöglicht wird.
  • Sequenz I (3 UE)
Fallvorstellung, Beobachtung, Verstehende Diagnostik, Durchführung, Erfahrungsaustausch, ggf. Anregungen
  • Sequenz II (3 UE)
Reflexion der Erfahrungen, Beobachtung, Verstehende Diagnostik, Kollegiale Fallberatung, ggf. Anregungen
Gerontopsychiatrischer Pflegefachdozent / Trainer / Coach:
Tobias Münzenhofer

Eine genaue Bedarfserhebung zu dieser Personalentwicklungsmaßnahme gelingt am besten bei einer Auftragsklärung.

Wir lernen uns kennen und klären, was Sie bewegt und was Ihr Anliegen ist. Schulungsinhalte können gemeinsam angepasst werden. Dies reduziert Frustration und erhöht die Motivation bei den Teilnehmern neues Wissen und Handfertigkeiten auch organisationsbedingt und gezielt anwenden zu können.