Fallbesprechungen bei Demenz Seminar

Expertenmodul-III-B_Fallbesprechungen-bei-Menschen-mit-Demenz-Seminar
Teamwork
Fallbesprechungen für "MENSCHEN mit demenz"
Umgang mit Herausforderndem Verhalten (Teil B)
Das Verstehen des herausfordernden Verhaltens als Grundlage für den Umgang damit und als Ausgangspunkt für Interventionsentwicklung wird national und international als sehr wichtig beschrieben (Bartholomeyczik et al., 2013).
NDB-Demenz_Fallbesprechung-Seminar
Die Beschreibung des Verhaltens und die Suche nach Ursachen sind die ersten beiden Schritte der Verstehenden Diagnostik des Verhaltens (Bundesministerium für Gesundheit, 2006).
Hierzu werden vielfältige Informationen über den "MENSCEHEN mit demenz", über die Umgebung und über die Beziehungen zu den pflegenden Personen benötigt.
Da die Erklärungssuche für das Verhalten nicht einfach ist und je nach Informationsstand und Perspektive unterschiedlich ausfallen kann, werden Fallbesprechungen als eine vielversprechende Methode für die Durchführung der Verstehenden Diagnostik empfohlen. (Reuther et al., 2012b, Bartholomeyczik et al., 2013)
Dieses Konzept der „Narrativen Fallbesprechung bei ´MENSCHEN mit demenz´ und herausforderndem Verhalten“ ist für die stationäre Altenhilfe entwickelt worden – speziell für ´MENSCHEN mit demenz´ mit herausfordernden Verhaltensweisen.
Schwerpunkt
In diesem Seminar erlernen Teilnehmer eine Methode zur Fallbesprechung, mit der sich ein Team systematisch und zielorientiert über eine Problemsituation bei Menschen mit Demenz und herausforderndem Verhalten fachlich austauschen und gemeinsam Lösungen eruieren kann.
Charakteristisch für die narrative Fallbesprechung ist, dass die themenzentrierte und lösungsorientierte Reflexion in einem „Prozess des freien Erzählens“ erfolgt.
Eine inhaltliche Struktur wird nicht vorgegeben.
Der Reflexionsprozess orientiert sich jedoch an einer festgelegten Ablauf- und Rollenstruktur.
Das Seminar ist lösungsorientiert. Bereits bestehende Besprechungen werden gemeinsam reflektiert um die „Verstehende Diagnostik“ in laufende Prozesse auch ressourcenorientiert implementieren zu können.
Ziele
  • Das Verhalten eines ´MENSCEHN mit demenz´  (u.a. Gründe, Anlässe für das herausfordernde Verhalten) zu verstehen.
  • Neuinterpretation der Situation und Identifikation möglicher Ursachen (NDB-Modell)
  • Bewusstwerden eigener Fähigkeiten und Wissensbestände/ Unterstützungs- und Bildungsbedarfe (Individuum und Team)
  • Das Team macht sich gemeinsam auf die Suche nach Lösungen, was auch die Zusammenarbeit im Team voranbringt.
  • Finden von umsetzbaren Handlungsoptionen (Beziehungsebene und Intervention)
  • Der Umgang mit ´MENSCHEN mit demenz´ wird reflektierter und entwickelt sich im Prozess der regelmäßig stattfindenden Fallbesprechungen weiter.
  • Finden einer gemeinsamen Handlungsbasis (Verständnis – Zielsetzung – Maßnahmen)
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1-5_kompetenzentwicklung
Empfohlene Dauer: 8 UE
Weitere Empfehlungen:
  • vorerst Modul III-A „Umgang mit Herausforderndem Verhalten bei ´MENSCHEN mit demenz´“
  • bei Bedarf Spezial-Modul „Teamkommunikation“
  • nachher bei Bedarf Zusatz-Modul „Klientenorientierte Praxisfallbegleitung“ zu den Fallbesprechungen
Gerontopsychiatrischer Pflegefachdozent / Trainer / Coach:
Tobias Münzenhofer

Eine genaue Bedarfserhebung zu dieser Personalentwicklungsmaßnahme gelingt am besten bei einer Auftragsklärung.

Wir lernen uns kennen und klären, was Sie bewegt und was Ihr Anliegen ist. Schulungsinhalte können gemeinsam angepasst werden. Dies reduziert Frustration und erhöht die Motivation bei den Teilnehmern neues Wissen und Handfertigkeiten auch organisationsbedingt und gezielt anwenden zu können.